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SUMMARY:Was ist Imagination und wie kann sie uns helfen?
DESCRIPTION:Prof. Dr. Fred Mast\, Professor für Kognitive Psychologie an der Universität Bern \nAm 3. November tritt der experimentelle Psychologe Fred Mast in Wil auf\, wo er geboren und aufgewachsen ist\, und gibt einen persönlichen und spannenden Einblick in seine Forschung und die Fragen\, die ihn beschäftigen: Was ist Imagination und wie kann sie uns helfen? Wie verhält sich die Imagination zur Realität? Worin bestehen Risiken und Gefahren? \nIn familiärer Atmosphäre und im Dialog mit dem Publikum erzählt er von seiner Tätigkeit\, seinem Werdegang – und erklärt\, was ihn an Psychologie fasziniert. \nFred Mast blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück: Nach seinem Studium und der Doktorarbeit an der Universität Zürich zog es ihn für die Forschung in die USA\, wo er an der Harvard Universität und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) forschte. Später war er als Professor an der Universität Lausanne tätig. Seit 2008 lehrt und forscht er nun als Leiter der Abteilung für Kognitive Psychologie an der Universität Bern. Als Gastprofessor war er in Kanada und China tätig. \nSein Spezialgebiet ist die menschliche Wahrnehmung – also die Frage\, wie wir sehen\, hören oder unseren Körper spüren. Zudem beschäftigt er sich mit “inneren” Bildern und Imagination. \nDas «Heimspiel» ist ein Projekt der SAGW und der Stiftung Science et Cité. Es wird von der Ernst Göhner Stiftung und der UBS Kulturstiftung unterstützt. \nDie Veranstaltung ist kostenlos. \n\nDas Projekt «Heimspiel/En terrain connu» ist ein Projekt der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Stiftung Science et Cité. \nwww.heimspiel-wissenschaft.ch
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SUMMARY:Tatort Maisfeld
DESCRIPTION:Prof. Dr. Regine Kahmann\, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina \nHuitlacoche gilt in Mexiko als Delikatesse\, in der Landwirtschaft ist derselbe Pilz als Maisbeulenbrand bekannt und eine Plage: Ustilago maydis befällt Maispflanzen\, verursacht auffällige Wucherungen und führt zu hohen Ernteausfällen. Für die Mikrobiologin Regine Kahmann wurde dieser Erreger zu einem zentralen Forschungsobjekt. Ihre Arbeiten haben wesentlich dazu beigetragen\, die Infektionsstrategien des Pilzes zu entschlüsseln und neue Ansätze zur Bekämpfung der Pflanzenkrankheit zu eröffnen. \nIn ihrem Vortrag zeichnet Regine Kahmann ihren Weg in die Wissenschaft nach\, berichtet von prägenden Stationen im In- und Ausland und gibt Einblicke in zentrale Entdeckungen ihrer Forschung. Im Mittelpunkt stehen die besonderen Mechanismen\, mit denen Erreger ihre Wirte befallen – vom Bakteriophagen Mu bis zum Maispilz Ustilago maydis. Beide Organismen wurden durch Kahmanns Arbeiten zu wichtigen Modellen der modernen Mikrobiologie. \nFür Regine Kahmann ist das Heimspiel eine Rückkehr an den Ort ihrer frühen Kindheit. Geboren in Staßfurt\, verbrachte sie die ersten vier Jahre auf dem Hof ihrer Familie in Langenweddingen. Die Evangelische Sankt Georg Kirche\, in deren Gemeindesaal das Heimspiel stattfindet\, ist dabei eine wichtige Lebensstation: In dieser Kirche wurden sie getauft. Die deutsch-deutsche Teilung führte jedoch dazu\, dass sie ihre wissenschaftliche Karriere in der BRD begann. Stationen waren neben Göttingen\, Berlin und München auch das Cold Spring Harbor Laboratory in den USA. Schließlich war sie von 2000 bis 2019 Direktorin am Max-Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg und Professorin für Genetik an der Philipps-Universität Marburg. \nMit der Veranstaltung in Langenweddingen beteiligt sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina erstmals mit einem ihrer Mitglieder an „Heimspiel Wissenschaft“. \n  \n \n  \nFotonachweis Keyvisual: AdobeStock | Iwona
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LOCATION:Evangelische Sankt Georg Kirche in Langenweddingen\, Kirchtor 25\, Sülzetal / Langeweddingen\, 39171\, Germany
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SUMMARY:Wer glaubt in der Schweiz an welche Verschwörungstheorien?
DESCRIPTION:Im Gespräch: Prof. Dr. Tobias Rohrbach\, Assistenzprofessor für digitalen Journalismus an der Universität Freiburg \nDas Projekt «Heimspiel» macht Forschung fern der grossen Zentren erlebbar: Wir schicken renommierte Sozial- und Geisteswissenschaftler:innen zurück an ihren Herkunftsort. \nAm 12. November tritt der Kommunikationswissenschaftler Tobias Rohrbach in Bäriswil auf\, wo er geboren und aufgewachsen ist. Er gibt einen persönlichen und spannenden Einblick in seine Forschung und die Fragen\, die ihn aktuell beschäftigen: Wer glaubt in der Schweiz an welche Verschwörungstheorien? Welche Rolle spielen Medien bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien? Welche journalistischen Strategien zur Bekämpfung von Verschwörungsglauben gibt es – und wirken diese? \nIn familiärer Atmosphäre und im Dialog mit dem Publikum erzählt er von seiner Tätigkeit\, seinem Werdegang – und erklärt\, was ihn an Medien fasziniert. \nTobias Rohrbach ist Assistenzprofessor für digitalen Journalismus an der Universität Freiburg. Er hat ein dreisprachiges Studium an der Universität Freiburg abgeschlossen und anschliessend – in Zusammenarbeit mit der Universität Amsterdam – ein Doktorat in Kommunikations- und Politikwissenschaft gemacht. Zeitgleich hat er einen Master of Advanced Studies in Data Science an der Berner Fachhochschule absolviert. Nach seiner Doktorarbeit war er an der Universität Bern und an der University of Wollongong in Australien tätig. \nEr interessiert sich speziell für digitalen Journalismus\, unser Vertrauen in Medien und Fehlinformationen im Internet. Dafür untersucht er die journalistischen Prozesse hinter der Produktion und Verbreitung von Nachrichten – und deren Auswirkungen auf das Publikum. \nDas «Heimspiel» ist ein Projekt der SAGW und der Stiftung Science et Cité. Es wird von der Ernst Göhner Stiftung\, der WaliDad Stiftung und dem BEKB Förderfonds unterstützt. Das Heimspiel mit Tobias Rohrbach wird in Zusammenarbeit mit der Kulturkommission der Gemeinde Bäriswil organisiert. \nDie Veranstaltung ist kostenlos. \n\nDas Projekt «Heimspiel/En terrain connu» ist ein Projekt der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Stiftung Science et Cité. \nwww.heimspiel-wissenschaft.ch
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LOCATION:Universalraum\, Schulhaus Bäriswil\, Hubelweg 9\, Bäriswil\, 3323\, Switzerland
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SUMMARY:Kleine Zellen\, große Fragen – mit Forschenden im Gespräch
DESCRIPTION:Dr. Julia König\, Operative Geschäftsführerin am MPI-CBG\nDr. Christina Eugster\, Biologin aus der Schweiz\nDr. Eric Geertsma\, Biochemiker aus den Niederlanden \nWie entstehen aus einzelnen Zellen Gewebe und Organe? Welche Rolle spielen Stammzellen dabei? Und was passiert eigentlich in den winzigen Strukturen\, die unsere Zellen am Laufen halten? \nBeim Heimspiel Wissenschaft in Altenberg bringt Dr. Julia König Forschung aus Dresden zurück an den Ort\, aus dem sie selbst kommt. Julia ist Operative Geschäftsführerin am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden. Gemeinsam mit ihren Kolleg Dr. Christina Eugster und Dr. Eric Geertsma gibt sie Einblicke in eine Welt\, die uns alle betrifft und dennoch meistens im Verborgenen bleibt. \nAm MPI-CBG forschen rund 500 Menschen aus etwa 50 Ländern an der Frage\, wie sich Zellen in einem Organismus organisieren und daraus Gewebe entstehen. Bei kurzen Vorträgen zeigen Julia\, Christina und Eric\, wie Grundlagenforschung dabei hilft\, solche Prozesse besser zu verstehen. \nDabei geht es zum Beispiel um winzige Organmodelle\, die im Labor wachsen\, um Stammzellen und um Proteine\, die wie kleine molekulare Maschinen in unseren Zellen arbeiten. Eric Geertsma beschäftigt sich als Membranbiochemiker genau mit solchen Proteinen in der Hülle unserer Zellen. Ihre Funktion kann entscheidend dafür sein\, dass Zellen und Organe richtig arbeiten – und damit auch für unsere Gesundheit. \nJulia König verbindet bei ihrer Arbeit Biologie mit der Frage\, wie gute Forschung überhaupt möglich wird. Nach ihrer Promotion in Strukturbiologie in Dresden arbeitete sie unter anderem am Francis Crick Institute in London sowie bei Leica Microsystems und ZEISS. Heute gestaltet sie als Operative Geschäftsführerin am MPI-CBG wissenschaftliche Infrastruktur und Forschungsservices mit. \nBeim Heimspiel bleibt es aber nicht bei Vorträgen. Im Anschluss ist ausdrücklich Zeit für Fragen\, Gespräche und Diskussionen. Und wer möchte\, kann selbst einmal durch ein Mikroskop schauen und einen direkten Blick in die Welt der Zellen werfen. \nEin Abend über Grundlagenforschung\, Stammzellen\, molekulare Maschinen – und darüber\, was sichtbar wird\, wenn man ganz genau hinschaut. \n \n  \nBildnachweis Veranstaltungsbild: © Lei Yuan\, Sagarika Dawka\, Yohan Kim\, Anke Liebert et al. / Nature (2025) / MPI-CBG
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SUMMARY:Unser sich wandelndes Bild vom Universum
DESCRIPTION:Dr. Christoph Saulder\, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik München \nWie groß ist das Universum? Wie hat es sich seit dem Urknall entwickelt – und welche Kräfte bestimmen seine Entwicklung? Die Antworten auf diese Fragen haben sich in den vergangenen gut 100 Jahren grundlegend verändert. Immer neue Beobachtungen haben frühere Vorstellungen infrage gestellt\, Missverständnisse ausgeräumt und dazu beigetragen\, bestehende Theorien weiterzuentwickeln und zu verfeinern. \nBeim Heimspiel Wissenschaft nimmt der Astronom und Physiker Dr. Christoph Saulder vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik sein Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte der Kosmologie – also der Erforschung des Universums als Ganzes – und verbindet sie mit Einblicken in die aktuelle astronomische Forschung. Dabei zeigt er auch\, wie Wissenschaft funktioniert: Neue Daten können bestehende Annahmen bestätigen\, aber ebenso dazu führen\, dass vermeintlich sicheres Wissen korrigiert und weiterentwickelt werden muss. \nEin besonderer Fokus liegt auf zwei der großen offenen Fragen der modernen Kosmologie: Dunkler Materie und Dunkler Energie. Welche Rolle spielen sie bei der Entwicklung des Universums seit dem Urknall? Und was können neue Beobachtungen darüber verraten? \nSaulder ist unter anderem am Forschungsprojekt DESI beteiligt. Mit einem Vier-Meter-Teleskop wird dabei über acht Jahre hinweg fast die Hälfte des Himmels systematisch beobachtet. Millionen weit entfernter Galaxien und anderer Himmelsobjekte werden vermessen\, um die Entwicklung und Struktur des Universums besser zu verstehen. Die bisherigen Daten liefern erste Hinweise darauf\, dass sich die Dunkle Energie mit der Zeit verändern könnte – und damit möglicherweise erneut unser Verständnis der physikalischen Grundgesetze des Universums erweitert werden muss. \nFür Christoph Saulder ist das Heimspiel zugleich eine Rückkehr in die alte Heimat. Geboren wurde er in Wels\, mit elf Jahren zog er nach Sattledt\, woher auch seine Großeltern stammen und wo er bereits als Kind viel Zeit verbracht hatte. Seine prägenden Jahre verbrachte er dort\, bevor er zum Studium der Astronomie und Physik nach Wien zog. \nWährend seiner Promotion forschte Saulder zwei Jahre in Santiago de Chile und ein Jahr in München. Anschließend arbeitete er fünf Jahre in Südkorea\, in Seoul und Daejeon. Vor gut drei Jahren zog er nach München\, um am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik zu forschen – und damit wieder deutlich näher an Sattledt zu leben. \nHeute arbeitet er an zwei astronomischen Großprojekten: dem Weltraumteleskop Euclid und der DESI-Himmelsdurchmusterung. Beim Heimspiel erzählt er davon\, wie sich unser Bild vom Universum verändert hat\, welche Fragen Forschende heute beschäftigen – und warum gerade die Fähigkeit\, frühere Annahmen zu korrigieren\, ein wesentlicher Teil wissenschaftlichen Fortschritts ist.
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SUMMARY:Kleine Kraftwerke\, große Möglichkeiten – die faszinierende Welt der Chloroplasten
DESCRIPTION:Prof. Dr. Reimo Zoschke\, Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie und Humboldt-Universität zu Berlin \nWenn draußen die Temperaturen steigen oder plötzlich ein Kälteeinbruch kommt\, müssen Pflanzen als ortgebundene Lebewesen flexibel reagieren. Wie sie mit solchen Belastungen umgehen\, entscheidet darüber\, ob sie überleben – und wie widerstandsfähig sie angesichts des Klimawandels künftig sein werden. \nReimo Zoschke erforscht\, wie Pflanzenzellen auf wechselnde Umweltbedingungen reagieren. Im Mittelpunkt stehen die Chloroplasten – die „Kraftwerke“ der Pflanzen\, die durch Photosynthese Energie erzeugen. Der Forscher untersucht\, wie Chloroplasten entstehen\, funktionieren und sich an Hitze\, Kälte und andere Umweltveränderungen anpassen. \nReimo Zoschke bringt für seinen Vortrag auch echtes Anschauungsmaterial aus seinem Labor mit: die Pflanzen zeigen\, wie Forschung langfristig dazu beitragen kann\, Nutzpflanzen robuster für die klimatischen Veränderungen der Zukunft zu machen. \nNach seinem Studium in Berlin und einer Forschungszeit in den USA\, lebt der Forschende heute wieder in einem Ortsteil seiner Heimatsgemeinde. Geprägt haben ihn dort neben seinen Eltern und Freunden die gute naturwissenschaftliche Schulbildung\, technikbegeisterte Menschen aus der Nachbarschaft und die malerische Landschaft zwischen Havel\, Seen und Natur. Auch die besonderen Sommermusiken im Kloster Lehnin\, die er schon als Jugendlicher besuchte\, verbinden ihn bis heute mit der Region. \nIm Anschluss an seinen Vortrag bleibt in entspannter Runde Zeit mitzudiskutieren und Fragen zu stellen – zum Thema selbst oder einfach zum Leben als Wissenschaftler. Der Vortrag ist öffentlich\, kostenlos und für Groß und Klein geeignet.
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LOCATION:Die Halle\, Belziger Str. 11\, Kloster Lehnin\, 14797
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SUMMARY:Wie beeinflusst der Acker die Artenvielfalt?
DESCRIPTION:Was passiert dort\, wo Acker und Trockenrasen aufeinandertreffen? Und welchen Unterschied macht es\, ob ein Acker ökologisch oder konventionell bewirtschaftet wird? \nMit diesen Fragen hat sich Benito Schöpke – aufgewachsen in Milmersdorf – in seiner Doktorarbeit beschäftigt. \nDafür untersuchte er unter anderem in der Uckermark Pflanzen und Böden entlang von Übergängen zwischen Ackerflächen und artenreichen Trockenrasen. Dabei zeigte sich: Der Einfluss der landwirtschaftlichen Nutzung reicht weit über die sichtbare Grenze des Ackers hinaus. Gleichzeitig sind gerade die Übergangsbereiche besonders vielfältig\, weil dort Arten aus unterschiedlichen Lebensräumen zusammentreffen. \nIn seinem Vortrag gibt Benito Schöpke Einblicke in seine Forschung und erzählt\, was seine Ergebnisse für den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Landschaft bedeuten können. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage\, wie Landwirtschaft und Naturschutz zusammengedacht werden können und welches Potenzial eine kleinteilige\, vielfältige Landschaft wie die Uckermark bietet. \nDer Name des Formats ist Programm: Benito Schöpke kehrt für das “Heimspiel Wissenschaft” in seine Heimat im Herzen der Uckermark zurück. Nach seinem Studium der Biowissenschaften und Ökologie an der Universität Potsdam\, seiner Promotion am ZALF und mehreren Jahren in Forschung und Lehre beschäftigt er sich weiterhin mit Biodiversität in Agrarlandschaften. \nKommt vorbei\, hört zu\, fragt nach und kommt mit den anderen Gästen ins Gespräch. \nEintritt frei\, um Anmeldung wird gebeten: kontakt@praesenzstelle-schwedt.de  \nGetränke und kleine Gerichte können im Café Temmen erworben werden https://www.cafe-temmen.de/.
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LOCATION:Café Temmen\, Lindenallee 18\, Temmen-Ringenwalde\, 17268\, Germany
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SUMMARY:Wenn Geld zur Waffe wird – Sanktionen und die Grenzen des Völkerrechts
DESCRIPTION:Valentin von Stosch\, Doktorand am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Heidelberg \nWie können Staaten auf Kriege und Völkerrechtsverstöße reagieren\, ohne selbst militärisch einzugreifen? Sanktionen sollen wirtschaftlichen Druck ausüben und politische Veränderungen bewirken. Doch wer darf sie verhängen\, wie funktionieren sie und wo liegen ihre rechtlichen Grenzen? \nIn seinem „Heimspiel Wissenschaft“ gibt Valentin von Stosch Einblicke in die Welt der Sanktionen. Anhand aktueller Beispiele erklärt er\, warum wirtschaftlicher Druck international unterschiedlich bewertet wird und welche Rolle die ungleichen Machtverhältnisse zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden dabei spielen. Ein besonders umstrittener Fall steht im Mittelpunkt: eingefrorene Vermögenswerte der russischen Zentralbank. Warum können Staaten dieses Geld nicht einfach zur Unterstützung der Ukraine einsetzen? \nValentin von Stosch ist in Weinsberg-Gellmersbach aufgewachsen und hat am Justinus-Kerner-Gymnasium sein Abitur gemacht. Heute forscht er am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg zu den völkerrechtlichen Grenzen von Sanktionen. Für sein Heimspiel kehrt er nach Weinsberg zurück und lädt dazu ein\, über internationale Konflikte\, wirtschaftliche Macht und die Rolle des Rechts ins Gespräch zu kommen.
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SUMMARY:Neutrino-Forschung – Antworten der kleinsten Teilchen auf die größten Fragen
DESCRIPTION:Dr. Christian Buck\, Max-Planck-Institut für Kernphysik \nNeutrinos gehören zu den rätselhaftesten Bausteinen unseres Universums. Die winzigen Elementarteilchen durchqueren nahezu ungehindert die Erde und hinterlassen dabei kaum eine Spur. Deshalb werden sie auch „Geisterteilchen“ genannt. Gleichzeitig zählen sie zu den häufigsten Teilchen im Universum – viele von ihnen sind bereits kurz nach dem Urknall entstanden und reisen seitdem durch das All. \nDoch wie erforscht man etwas\, das sich kaum beobachten lässt? Mit hochempfindlichen Messgeräten gelingt es Wissenschaftler*innen\, Neutrinos dennoch nachzuweisen. Dafür kommen unter anderem riesige Detektoren tief unter der Erde zum Einsatz\, die mit hunderten oder sogar tausenden Tonnen Flüssigkeit gefüllt sind. \nBei seinem Heimspiel in Altheim gibt Dr. Christian Buck vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg Einblicke in die Neutrinoforschung. Er erklärt\, wo Neutrinos entstehen – etwa in der Sonne\, in Kernreaktoren oder Teilchenbeschleunigern –\, wie die nahezu unsichtbaren Teilchen sichtbar gemacht werden können und welche besonderen Eigenschaften sie für die Forschung so interessant machen. \nFür Christian Buck ist Altheim nicht nur der Veranstaltungsort\, sondern Heimat. Hier ist er aufgewachsen\, hat seine Kindheit und Jugend verbracht und viele Jahre beim FV Altheim Fußball gespielt. Nach dem Abitur am Kreisgymnasium Riedlingen führte ihn sein Weg über den Zivildienst zum Physikstudium nach Heidelberg. Seine Familie lebt bis heute in Altheim – und auch er kehrt regelmäßig zurück\, um Familie und alte Freunde zu treffen. \nBei „Heimspiel Wissenschaft“ bringt er nun seine Forschung dorthin zurück\, wo für ihn vieles angefangen hat. Im Anschluss an den Vortrag bleibt wie immer viel Raum für Fragen\, Austausch und Gespräche.
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LOCATION:Martinssaal\, Katholische Kirchengemeinde St. Martinus\, Pfarrgasse 1\, Altheim\, 88499\, Germany
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