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Valentin von Stosch, Doktorand am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Heidelberg

Wie können Staaten auf Kriege und Völkerrechtsverstöße reagieren, ohne selbst militärisch einzugreifen? Sanktionen sollen wirtschaftlichen Druck ausüben und politische Veränderungen bewirken. Doch wer darf sie verhängen, wie funktionieren sie und wo liegen ihre rechtlichen Grenzen?

In seinem „Heimspiel Wissenschaft“ gibt Valentin von Stosch Einblicke in die Welt der Sanktionen. Anhand aktueller Beispiele erklärt er, warum wirtschaftlicher Druck international unterschiedlich bewertet wird und welche Rolle die ungleichen Machtverhältnisse zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden dabei spielen. Ein besonders umstrittener Fall steht im Mittelpunkt: eingefrorene Vermögenswerte der russischen Zentralbank. Warum können Staaten dieses Geld nicht einfach zur Unterstützung der Ukraine einsetzen?

Valentin von Stosch ist in Weinsberg-Gellmersbach aufgewachsen und hat am Justinus-Kerner-Gymnasium sein Abitur gemacht. Heute forscht er am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg zu den völkerrechtlichen Grenzen von Sanktionen. Für sein Heimspiel kehrt er nach Weinsberg zurück und lädt dazu ein, über internationale Konflikte, wirtschaftliche Macht und die Rolle des Rechts ins Gespräch zu kommen.

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