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Dr. Christian Buck, Max-Planck-Institut für Kernphysik

Neutrinos gehören zu den rätselhaftesten Bausteinen unseres Universums. Die winzigen Elementarteilchen durchqueren nahezu ungehindert die Erde und hinterlassen dabei kaum eine Spur. Deshalb werden sie auch „Geisterteilchen“ genannt. Gleichzeitig zählen sie zu den häufigsten Teilchen im Universum – viele von ihnen sind bereits kurz nach dem Urknall entstanden und reisen seitdem durch das All.

Doch wie erforscht man etwas, das sich kaum beobachten lässt? Mit hochempfindlichen Messgeräten gelingt es Wissenschaftler*innen, Neutrinos dennoch nachzuweisen. Dafür kommen unter anderem riesige Detektoren tief unter der Erde zum Einsatz, die mit hunderten oder sogar tausenden Tonnen Flüssigkeit gefüllt sind.

Bei seinem Heimspiel in Altheim gibt Dr. Christian Buck vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg Einblicke in die Neutrinoforschung. Er erklärt, wo Neutrinos entstehen – etwa in der Sonne, in Kernreaktoren oder Teilchenbeschleunigern –, wie die nahezu unsichtbaren Teilchen sichtbar gemacht werden können und welche besonderen Eigenschaften sie für die Forschung so interessant machen.

Für Christian Buck ist Altheim nicht nur der Veranstaltungsort, sondern Heimat. Hier ist er aufgewachsen, hat seine Kindheit und Jugend verbracht und viele Jahre beim FV Altheim Fußball gespielt. Nach dem Abitur am Kreisgymnasium Riedlingen führte ihn sein Weg über den Zivildienst zum Physikstudium nach Heidelberg. Seine Familie lebt bis heute in Altheim – und auch er kehrt regelmäßig zurück, um Familie und alte Freunde zu treffen.

Bei „Heimspiel Wissenschaft“ bringt er nun seine Forschung dorthin zurück, wo für ihn vieles angefangen hat. Im Anschluss an den Vortrag bleibt wie immer viel Raum für Fragen, Austausch und Gespräche.

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